Erste Hilfe

Unter Erster Hilfe versteht man von jedermann durchzuführende Maßnahmen, um menschliches Leben zu retten, bedrohende Gefahren oder Gesundheitsstörungen bis zum Eintreffen professioneller Hilfe (Arzt, Rettungsdienst) abzuwenden oder zu mildern. Dazu gehört insbesondere das Absetzen eines Notrufs, die Absicherung der Unfallstelle und die Betreuung der Verletzten. Die Aufgabe des Ersthelfers ist es, ausschließlich die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte zu überbrücken, um wirklich vital bedrohte Patienten zu retten. Um diese vital bedrohten Patienten zu erkennen hilft das Ampelschema:

 

Rot steht für die Patienten die vital gefährdet sind und innerhalb der nächsten Minuten intensive Hilfe benötigen.

 

Gelb bezeichnet Patienten, die voraussichtlich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes nicht zu sterben drohen, sehr wohl aber eine intensive Betreuung benötigen.

 

Grün sind Patienten ohne wesentliche Störung von körperlichen Funktionen.

 

Ziel ist es, sich klar darüber zu werden, wer akut vital bedroht ist, also auf Rot steht. Unmittelbare Hilfe erfolgt bei Personen mit

  • Bewusstlosigkeit
  • fehlender ausreichender Atmung
  • Kreislaufstörungen/Kreislaufstillstand
  • schweren Blutungen. 

Vorgehensweise bei Erste-Hilfe-Maßnahmen

1. Hilfe holen lassen

Veranlassen, dass professionelle Hilfe alarmiert wird (siehe Notruf...)!

 

2. Patient ansprechen

Auf den Patienten zugehen und ihn leicht an der Schulter rütteln und dabei ansprechen. Reagiert der Patient sollte man sich die Beschwerden schildern lassen und Situationsgerecht helfen (z. B. Druckverband anlegen). Reagiert der Patient nicht auf leichtes Schütteln, so liegt eine lebensbedrohliche Situation vor man sollte folgendermaßen vorgehen.

 

3. Atmung prüfen

Kontrollieren Sie ob eine ausreichende Spontanatmung vorliegt. Wichtig ist den Blick nicht nur auf das Bewegen von Brustkorb oder Bauch zu richten, sondern auch auf einen ausreichend kräftigen und gleichmäßigen Atemstoß zu achten. Liegt eine normale Atmung des Patienten vor, so sollte dieser in die Stabile Seitenlage gebracht werden.

 

Ein Patient mit Bewusstlosigkeit und nicht normaler Atmung muss sofort mit 30 Herzdruckmassagen und zwei Beatmungen im Wechsel wiederbelebt werden.

 

4. Rettungskräfte einweisen

Zufahrt des Rettungsdienstes organisieren (z. B. jemand an die Straße stellen, Pförtner informieren)

 

Schema der ERC (European Resuscitation Council)

Gemeinde Föritz

Letzter Einsatz

14.10.2017 - 09.08 Uhr

Einsatzübung Fa. Friese in Mupperg

Jugendfeuerwehr

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